deliah travels: exploring istanbul

exploring istanbul // DELIAH ALEXANDRA

istanbul ist verrückt: es ist unglaublich groß, laut, temperamentvoll und vor allem echt. ich war vorher noch nie in der türkei – und mir hat unser besuch dort einen völlig neuen blick und ein ganz anderes verständnis für die türkische kultur ermöglicht.

es gibt so unglaublich viel zu sehen in der stadt – angefangen haben wir mit dem großen basar und dem gewürzbasar. hunderte kleine geschäfte und läden in einer einzigen riesigen verwinkelten halle, die einfach alles verkaufen, was man sich vorstellen kann: natürlich gefälschte markenhandtaschen (besonders beliebt: michael kors), lederwaren, schmuck, teppiche, textilien, sogar pelze. der gewürzbasar bietet alle gewürze die das herz begehrt, auch tee in allen erdenklichen geschmacksrichtungen bekommt man, frischer geht es nicht. und es bleibt auch alles frisch: die verkäufer vakuumiert die gewürze und den tee, sodass er die rückreise problemlos übersteht.

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und erst das essen! nicht nur in den restaurants gibt es die leckersten türkischen gerichte – alle erdenklichen arten von kebap, gemüse, reis und süßkram, nicht der eingedeutschte döner – sondern auch auf der straße werden viele frische köstlichkeiten verkauft. ständig steigt einem ein leckerer geruch in die nase. natürlich sind diese verkaufsstände primär für touristen bestimmt, aber dennoch: geröstete maronen und mais, frisch gepresste säfte, bananen… wer soll da widerstehen?

(übrigens: wen es tatsächlich mal nach istanbul verschlägt, der sollte unbedingt im adress restaurant vorbeischauen! das essen ist ein traum.)

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den eben beschriebenen tee, in der türkei çay genannt, trinken die menschen in istanbul wirklich den ganzen tag. egal welche straße man entlang läuft, früher oder später kommt einem ein türke mit einem tablett voller kleiner teetassen entgegen, die er dem nachbarn oder freunden vorbeibringt.

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neben den kulinarischen highlights darf man natürlich nicht die „richtigen“ sehenswürdigkeiten vergessen. obligatorisch sind natürlich die hagia sophia und die blaue moschee – beide sind beeindruckend und wunderschön. die warteschlangen waren zwar lang, aber es gibt rundherum so viel zu bestaunen, dass die zeit wie im flug vergeht.

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die blaue moschee hat strenge kleidervorschriften: männer müssen eine lange hose tragen, frauen haben außerdem unbedingt die schultern und den kopf mit einem tuch zu bedecken. ich hatte natürlich – perfekt vorbereitet wie immer – keins dabei, aber auf planlose touristen ist man dort vorbereitet: kurz vor dem eingang wurde mir an einem eigens dafür errichteten stand ein hellblaues tuch in die hand gedrückt.

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besonders exotisch für unsere deutschen ohren: die islamischen gebetsrufer – muezzin genannt – rufen fünf mal am tag zum gebet. diese rufe klingen wie ein arabischer gesang und schallen von lautsprechern verstärkt durch die ganze stadt.das erste mal haben wir uns richtig erschreckt, weil die rufe aus heiterem himmel kommen – aber man gewöhnt sich ziemlich schnell daran, es passt ja auch einfach dorthin.
um es kurz zu machen: es waren wunderbare sechs tage. ihr solltet irgendwann unbedingt in istanbul vorbeischauen!

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